„Abiwood 26“: Ein Jahrgang schreibt sein eigenes Drehbuch

Licht aus, Spot an – und Vorhang auf für den Abiturjahrgang 2026. Mit einem Augenzwinkern und viel Kreativität verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang unter dem Motto „Abiwood – 13 Jahre im falschen Film“ von seiner Schulzeit. Die feierliche Zeugnisvergabe fand am letzten Schultag vor den Osterferien in der Aula des SHG statt. Familien, Freunde sowie Lehrkräfte nahmen auf den „Logenplätzen“ Platz und begleiteten die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem letzten großen Auftritt. Zwischen bewegenden Reden, musikalischen Beiträgen und humorvollen Rückblicken wurde deutlich: Dieser Jahrgang hat nicht nur Prüfungen gemeistert, sondern auch gemeinsam eine unvergessliche Geschichte geschrieben.

 

Besonders erfreulich: Alle 53 Schülerinnen und Schüler haben ihr Abitur erfolgreich bestanden. Insgesamt konnten 15 Abgängerinnen und Abgänger einen Notendurchschnitt im "Einserbereich" erzielen – damit zählt der Jahrgang zu den drei besten der vergangenen zehn Jahre.

 

Den Auftakt der Feier bildete die Begrüßung durch den zweiten stellvertretenden Schulleiter Michael Dejon, der die erkrankte stellvertretende Schulleiterin Jessica Deconchat vertrat, die Verleihung offiziell eröffnete und die besondere Atmosphäre dieser „Premiere“ würdigte. Für die musikalische Gestaltung sorgte eindrucksvoll der Abiturjahrgang selbst: Ylva Lambertus (Querflöte), Finnja Zahl (Klavier) und Leona Hürter (Klavier) sowie der Musik-Grundkurs von Frau Ivanchov setzten mit ihren Beiträgen stimmungsvolle Akzente und verliehen der Veranstaltung eine ganz persönliche Note. Auch die Lehrerband begeisterte das Publikum mit einem abwechslungsreichen Filmmusik-Medley und zeigte einmal mehr, dass an diesem Nachmittag viele Talente auf der Bühne vereint waren.

Inhaltlich wurde die Verabschiedung durch die Lehrerrede von Frau Nabila Nazari bereichert, die das Abi-Motto aufgriff und den Jahrgang augenzwinkernd aus der Perspektive einer Filmkritik betrachtete. Dabei ließ sie auch die Stimmen des Kollegiums einfließen: In kurzen „Rezensionen“ beschrieben Lehrerinnen und Lehrer den Jahrgang mit ganz unterschiedlichen Facetten – mal humorvoll, mal anerkennend, mal nachdenklich, aber stets wertschätzend. So entstand ein vielschichtiges Bild eines Jahrgangs, der in Erinnerung bleibt. Für einen Perspektivwechsel sorgten die Abiturientinnen Finnja Zahl und Lilly Schwindt, die in Form einer eigenen „Filmkritik“ auf ihre Schulzeit blickten und reflektiert - ganz im Sinne ihres Mottos.

 

Und dann kam er, der Moment, auf den alle hingearbeitet hatten – die wohl wichtigste Szene dieses langen Films – die Abiturzeugnisse wurden vergeben: 

Wie in jeder guten Filmproduktion standen auch in „Abiwood“ einige Darstellerinnen und Darsteller besonders im Rampenlicht und wurden verdientermaßen mit ihrem ganz persönlichen ‚Oscar‘ ausgezeichnet. Die Jahrgangsbesten überzeugten mit herausragenden Leistungen und beeindruckender Konstanz über die gesamte Schulzeit hinweg. Mit einem Notendurchschnitt, der selbst anspruchsvollste Kritiker begeistert hätte, wurden Fynn Tremper (1,0), Filippa Bielefeld (1,1) und Leona Hürter (1,1) für ihre außergewöhnlichen Erfolge geehrt. Ihr Engagement, ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen machen sie zu den „Hauptdarstellern und -darstellerinnen“ dieses Abschlussjahrgangs.

Neben den schulischen Spitzenleistungen wurden auch zahlreiche Sonderpreise vergeben, die besondere Talente und Engagement würdigen. Ob in den Naturwissenschaften, den Sprachen, den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern oder im sozialen Bereich – die Preisträgerinnen und Preisträger haben in ihren jeweiligen „Rollen“ überzeugt. Ausgezeichnet wurden die ehemaligen Schülersprecherinnen Johanna Hofius und Finnja Zahl, Hanno Schnebeck (Preis des Ministers für besonderes Engagement in der Schule), Emily Gemmer (Preis für das bestes Deutsch Abitur vom Verein Deutsche Sprache), Noah Wirges (Preis vom Philologenverband für Geschichte), Fynn Tremper (Preis inkl. Mitgliedschaft der dt. Mathematiker-Vereinigung für Mathematik), Hanno Schnebeck und Fynn Tremper (Preis inkl. Mitgliedschaft der dt. physikal. Gesellschaft) und Robin Kett (Preis inkl. Mitgliedschaft der Gesellschaft dt. Chemiker). Die NASPA-Preise gingen an Finnja Zahl (für besonderes soziales Engagement in der Schule) und an Fynn Tremper als Jahrgangsbester. Sie alle zeigen, dass Erfolg viele Facetten hat und jede einzelne davon zum Gelingen des „Films“ beigetragen hat.

 

Am Ende bleibt ein rundum gelungener Abschluss eines Jahrgangs, der mit Witz, Zusammenhalt und Persönlichkeit überzeugt hat. „Abiwood – 13 Jahre im falschen Film“ entpuppt sich als echtes Meisterwerk: emotional, unterhaltsam und inspirierend.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Sternen
Prädikat: absolut sehenswert

 

Die Schulgemeinschaft wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, Mut für neue Herausforderungen und stets die richtigen Entscheidungen im eigenen „Drehbuch“. Mögen sich viele spannende Kapitel anschließen und die Erinnerungen an die Schulzeit in bester Besetzung bleiben.

Und wie es in jedem guten Film heißt: "Das ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang."

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Veröffentlichung

Mo, 30. März 2026

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